Bella Italia

We found a juwel of a lake. Its perfect appearance is not only caused by its turquoise water, blue sky and surrounding mountains with dark green carpets of untouched forests. It is the absence of tourism that makes this place so special. Of course, there are numerous people enjoying the beautiful weather and water particularly during the week-ends. These are, however, almost exclusively people that live in the region. There is only one German van which can be regularly seen. At night, the van is always at other parkings that mostly have access to the lake. And from time to time there is also a receiver mounted at the window of this van, a bit desperately waiting for some tranmission caused by a pulling line. The carp, however, seem to have some kind of summer holidays and won’t cause the pulling. But to leave without having caught a carp seems not really an option for the two fishers. Somewhere there has to be a starving, half blind and merciful common carp.
Pleeeeeease.

Before finishing the blog the left hand rod fired off at the new spot; only after an hour of fishing.
Yeeeeeees, we got him 🙂

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7 Kommentare zu “Bella Italia”

  1. Hi Alex,
    Gratulation: Du hast Deinen Traum wahr gemacht; schon in der 6. Klasse hast du gesagt, dass Du Berufsangler werden willst!!!
    Mit großer Freude lese ich Deine spannenden und exzellent geschriebenen Blogs und Artikel, die mich nach über 10 Jahren dazu verleitet haben statt zu Jagen auch mal wieder Angeln zu gehen.
    Weidmannsheil und Petriheil Stephan

    1. Hi Stephan,
      Das ist ja eine liebe Überraschung! Vielen Dank für die sehr netten und absolut motivierenden Worte. Wusste gar nicht mehr, dass ich in so zartem Alter schon solche wahnwitzigen Ideen von mir gab. Fakt ist aber dass ich durch dich den Weg zum Angelverein und zur Sportfischerprüfung genommen habe. Und wir dadurch unvergesslich schöne Momente erlebt haben. Ob es irgendwann zum „Berufsangler“ reicht steht noch in den Sternen. Noch weiter weg ist das Jagen. Doch wer weiss, vielleicht könnte dein Einfluss mich auch in kürzester Zeit diese Passion verstehen lassen.
      Alles Gute aus Italien und vielleicht sehen wir uns ja mal wieder; am Wasser, im Wald oder doch bei einem Ironman-Wettkampf.
      Grüsse,
      Alex

      1. Hallo Alex,
        Jagd ist das letzte legale Abenteuer auf dieser Welt, es bedeutet wesentlich mehr als lediglich Schießen. Vielmehr ist es die intensivste Beziehung zwischen Natur und Mensch, da Du auf der Jagd eins wirst mit der Natur.
        Verschiedene Länder zu bereisen und die dort heimischen Wildarten zu beobachten, ihre Gewohnheiten zu studieren und sich 3 Stunden in der Dämmerung nicht zu bewegen, absolut ruhig zu sein, den Wind auszunutzen und sich somit auf 100 Meter Entfernung an wilde Tiere heran zu pirschen, das ist das ursprünglichste Gefühl, das der Mensch seit Jahrmillionen kennt, in den letzten Jahrhunderten allerdings verlernt hat.
        Dieses Gefühl ist nur noch ganz wenigen vorbehalten: den Jägern und den Anglern.
        Jagd ist nicht nur Hobby, Passion oder Leidenschaft, nein es ist eine Lebenseinstellung.
        In diesem Sinne
        Stephan

  2. Ui, jetzt könnten wir stundenlang weiter philosophieren.
    Besonders diskussionswürdig ist wahrscheinlich der Zwiespalt zwischen Erhaltung und Nutzung. Denn gerade bei Anglern und Jägern, bei Definition instinktgesteuert und doch ethisch verantwortlich, treffen archaische Welten und die Moderne hart aufeinander. Und Klarheit ist nötig um diese Welten heutzutage sinnvoll zu vereinen. Wir leben mit dem Paradox des zivilisierten Menschen, der nichts Gutes tun kann aber die Möglichkeit hat sich so neutral möglich zu verhalten. Wir sind das ideale Medium für die Wiederentdeckung der naturnahen Spiritualität und haben die Möglichkeit uns bewusst in die Natur einzugliedern.

    Hier weht ein starker, auflandiger Wind und wir versuchen gerade herauszufinden ob in diesem süditalienischen Stausee in über 1000 Meter Höhe Karpfen auf die übliche Methode zu überlisten sind. Die Ruten sind seit einer Stunde im Wasser…

    1. Alex,
      Wir tauschen uns mal Face to Face dazu aus.
      Du hast absolut Recht, dass unser Leben sehr schwer mit der materialistischen Welt vereinbar ist.
      Ich empfinde es als Luxus sich mit diesen Leidenschaften so intensiv beschäftigen zu dürfen.
      Eine Ambivalenz zwischen Nutzung und Erhaltung gibt es bei der sachgerecht ausgeübten Jagd auf Schwarz- und Rehwild nicht, denn ohne jagdliche Nutzung ist ein Erhalt der Kulturlandschaften nicht mehr möglich.
      Der Mensch muss die Rolle von Bär, Luchs und Wolf übernehmen, ansonsten gäbe es in 100 Jahren aufgrund des zu hohen Schalenwildbestandes keine Wälder mehr.
      Letztlich ist es zudem sinnvoller heimisches Wildbret zu verzehren, das ein glückliches Leben hatte und ein einen kurzen schmerzfreien Tod, als mit Antibiotika vollgepumptes Fleisch von Schweinen, die im Stall und auf Transporten leiden mussten, zu essen.

      Freue mich auf einen baldigen Gedankenaustausch und Wünsche tolle Erlebnisse.

      Stephan

      1. Na wenn das so ist, dann steht ja einem gemeinsam verzehrten Wildschweinbraten mit Steinpilzen und Knödeln nichts mehr im Wege. Wir würden uns über eine Einladung natürlich sehr freuen!

      2. Wildschwein habe ich momentan nicht im Bestand. Einladung für Rehbraten mit Spätzle, Rotkraut und Bordeaux gilt, im Idealfall in der letzten Augustwoche. Gebt einfach zwei Tage vorher Bescheid zwecks Beizen. Wir freuen uns

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